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aktualisiert am:
 08/11/18

(c) H.Schlotfeldt - 2011-18

Kleingärtnerverein Kiel - Gaarden - Süd e.V.
gegründet 1909
 
 
Kreativseite
Bild und Wortbeiträge unserer Vereinsmitglieder

“Ich möchte einen Beitrag zur Web- Seite des Vereins bringen, weil ich auch der Meinung bin, wir alle sollten etwas für den Verein tun.

Die Bilder sind wohl für diese Jahreszeit nicht typisch, aber ich denke eine Erinnerung daran, dass es jedes Jahr wieder Sommer wird können wir gut gebrauchen.

Viele Grüße Hans Hübner Koppel 5/36

Clematis
Rosenstock
Clematis „Emilia Platter“ c. viticella,
 hellblau mit hellem Mittelband,
Blütezeit 6 – 9, Wuchshöhe 2,2 – 3,5 m., Schnittgrupe 3, schattenverträglich bis sonniger Standort.
Von Clematis Westphal, Peiner Hof 7, 25497 Prisdorf
 
Kultur:
 
Clematis benötigen immer eine Rankhilfe in der passenden Wuchshöhe
 
Clematis sind von ihrer Herkunft Waldreben, sie benötigen einen beschatteten Wurzelbereich. Dazu  wird der Wurzelbereich mit einer
ca. 10 cm. dicken Mulchschicht bedeckt. Diese kann aus Rindenmulch bestehen. Am besten geeignet ist Pinienrinde, nicht so gut ist Rindenmulch von sonstigen Nadelhölzern, überhaupt nicht geeignet sind Hartholzhackschnitzel.
 
Früher hat man zur Schattierung Bodendecker gepflanzt. Davon ist man abgegangen, weil diese eine Nährstoffkonkurrenz  zur Clematis bilden.
 
Clematis benötigen einen lockeren durchlässigen Boden. Wo der Boden nicht diesen Anforderungen entspricht, sollte man bei der Pflanzung unter der Wurzel eine ca. 15 – 20 cm Schicht aus durchlässigem Material einbringen ( Kiesel, grobkörnigen Kies ).
 
Clematis benötigen Nährstoffe. Man sollte zu Beginn des Austriebs und vor Beginn der Blüte jeweils eine Handvoll Volldünger im Wurzelbereich verteilen.
 
Clematis werden in Schnittgruppen eingeteilt, je nach Zugehörigkeit ihrer Herkunft und Art (Hybride, Viticella, Montana usw.). Bei guten Herkünften ist diese Schnittgruppe auf dem Etikett mit Anleitung angegeben.
Wo das nicht der Fall ist sollte man vom Kauf Abstand nehmen, denn das ist ein Beleg dafür, dass die Pflanze auch sonst nicht die üblichen Standards erfüllt.
 
Clematis benötigen ausreichend Wasser. Unter einem Dachüberstand an einer Wand können sie schon mal dursten. Dann ist vor allem in der Zeit des Austriebs und des Wachsens wichtig sie zu wässern. Aber nicht ertränken. Lieber öfter aber weniger. Vor allem bei älteren Clematis, die ihre Wurzeln mehr als 60 bis 70 cm. in der Erde haben und dort auch ihre feinen Saugwurzeln kann es schon geschehen, das sie nicht genügend Wasser aufnehmen können und dann der untere Teil der Pflanze im Sommer einen vertrockneten Eindruck machen, obwohl sie im oberen Teil schön blühen.
Kaskadenrose /  Trauerstammrose
Rosarium Uetersen“
Stammhöhe 1,40 m. Blüte tiefrosa
Züchter: Kordes` Söhne 1977
Von W. Kordes` Söhne, Rosenstr.  54
25365 Klein Offenseth- Sparrieshoop
 
Kultur:
 
Rosen sind Sonnenkinder, sie mögen nicht im Schatten stehen.
In der Sonne wachsen sie besser blühen besser und sind gesunder!
Und sie mögen nicht dort stehen, wo vor ihnen schon eine Rose stand.
 
Nicht nur Rosen sind mit einander unverträglich, sondern alle Pflanzen, die rosenartige Blüten haben. Das geht hin bis zu Erdbeeren und Äpfel.
Wenn Rosen nach Rosen gepflanzt werden sollen, muss man großflächig vorher den Boden austauschen! (50 x 50 x 50 cm.), oder mindestens 3 Jahre Zwischenzeit.
Rosen mögen einen lockeren humosen Boden ( bis lehmiger Sand ). Wo der Boden zu leicht (sandig) ist, kann man sich mit einem Klumpen Lehm unter der Wurzel behelfen.
 
Rosen benötigen Nährstoffe. Am Besten man gibt ihnen Ende März / Anfang April je nach Witterung einen Langzeitdünger in der empfohlenen Menge.
Man kann auch eine kleine handvoll Blaukorn geben und dieses rechtzeitig zum 2. Flor wiederholen. Die Gefahr bei zu stark Stickstoff betonten Düngemitteln ist, dass die Rosen anfällig werden für Mehltau.
 
Schneiden nach der Blüte fördert den 2. Flor. Zurückscheiden auf das nächste kräftige Auge lässt die nächste Blüte voll und kräftig werden. Auf keinen Fall nur die verblüten Blüten abscheiden. Damit fördert man nur schwache Triebe.
 
Seit 3 Jahren sind Mutationen der Rosarium Uetersen im Handel.
    die Uetersens Rosenkönigin mit lachsroten Blüten
    die Uetersens Rosenprinzessin mit zartrosa Blüten
 
Kaskaden / Trauerrosen sind auf einen Stamm veredelte Bodendeckerrosen oder Kletterrosen. Bei Kletterrosen - Veredlungen sollte man darauf achten, das man Sorten wählt, die keine zu große Wuchshöhe haben, da dabei die Triebe zu lang werden und es nicht zu der erwünschten Schirmbildung kommt.
 
Stammrosen benötigen einen Winterschutz. Es genügt  aber wenn die Veredlungsstellen mit z. B. Sackleinen umwickelt und damit ausreichend geschützt werden.
 
Beim Frühjahrsschnitt sollte man nicht zu zaghaft sein. Aus einem schwachen Trieb kann nur ein noch schwächerer Trieb wachsen. Also weg mit ihm.

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Öffnungszeit derGeschäftsstelle: mittwochs 17 - 19 Uhr
Segeberger Landstr. 2d
24145 Kiel
E-Mail: info@kgv-kiel-gaarden-sued.de
 
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